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Winterreifenpflicht – wann du sie wirklich brauchst

Viele glauben, Winterreifen seien von Oktober bis Ostern Pflicht. Tatsächlich gilt in Deutschland eine 'situative' Winterreifenpflicht: Entscheidend ist nicht das Datum, sondern das Wetter.

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Bei winterlichen Straßenverhältnissen – Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Reif- oder Eisglätte – darfst du nur mit geeigneten Reifen fahren (§ 2 Abs. 3a StVO). Geeignet sind Reifen mit dem Alpine-Symbol (Schneeflocke im Berg); die alte M+S-Kennzeichnung gilt nur noch übergangsweise für ältere Reifen.
Wer bei solchen Verhältnissen ohne geeignete Reifen fährt, riskiert ein Bußgeld und einen Punkt – bei Behinderung oder Unfall mehr. Auch versicherungsrechtlich kann es Folgen haben.

Was du jetzt tun solltest

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    1. Reifen prüfen

    Tragen deine Winterreifen das Alpine-Symbol (Schneeflocke im Berg)?

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    2. Bei Glätte handeln

    Bei winterlichen Verhältnissen nur mit geeigneten Reifen fahren – sonst stehen lassen.

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    3. Profil beachten

    Achte auf ausreichende Profiltiefe (empfohlen mind. 4 mm bei Winterreifen).

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    4. Bei Bußgeld prüfen

    Bei einem Bußgeldbescheid kannst du Vorwürfe und Umstände prüfen (lassen).

Häufige Fragen

Gibt es in Deutschland eine feste Winterreifenpflicht?

Nein, keine kalendarische. Es gilt eine situative Winterreifenpflicht (§ 2 Abs. 3a StVO): Bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Glatteis, Schneeglätte oder Schneematsch darfst du nur mit geeigneten Reifen (Alpine-Symbol) fahren. Bei trockener Straße im Winter besteht dagegen keine Pflicht.

Was droht ohne Winterreifen bei Schnee und Eis?

Wer bei winterlichen Verhältnissen ohne geeignete Reifen fährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit – es drohen ein Bußgeld und ein Punkt, bei Behinderung oder einem Unfall mehr. Zudem kann es versicherungsrechtliche Nachteile geben. Achte auf das Alpine-Symbol und ausreichende Profiltiefe.

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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.