Häufige Fragen
Kurz und ehrlich beantwortet – ohne Juristen-Deutsch.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Das Tool ist Hilfe zur Selbsthilfe und ersetzt keinen Anwalt (RDG). Du prüfst den Inhalt, entscheidest und unterschreibst selbst. Bei komplexen Fällen oder hohem Streitwert: Anwalt oder kostenlose Verbraucherzentrale.
Was kostet das?
Das Erkennen des Falls, die Paragraphen und der fertige Brief sind kostenlos. Kostenpflichtig wäre später nur der bequeme Ein-Klick-Versand per Einschreiben (Premium) – selbst ausdrucken und verschicken bleibt gratis.
Sind meine Daten sicher?
So viel wie möglich läuft lokal/offline. Mit Konto werden Daten in der EU gehostet, verschlüsselt und nur dir zugänglich. Du kannst jederzeit alles exportieren oder vollständig löschen (DSGVO).
Kann die KI sich irren?
KI kann irren – deshalb kommt die Rechtsgrundlage NICHT aus der KI, sondern aus amtlichen Gesetzen (gesetze-im-internet.de) und wird geprüft: jeder Paragraph muss amtlich existieren (richtige Nummer UND richtiges Gesetz). Die KI darf nur die Sprache glätten, nie die Paragraphen ändern. Trotzdem: lies den Brief vor dem Absenden.
Ich habe das Schreiben nicht als Datei – was tun?
Ein Foto genügt (wird von der KI gelesen). Ohne KI/Internet kannst du den Text abtippen oder als .txt-Datei einfügen – das Tool funktioniert auch dann. Aus dem erkannten Text zieht es außerdem automatisch Angaben wie Betrag, Datum und Aktenzeichen und füllt den Brief vor – du musst sie nur noch prüfen.
Kann ein Anspruch zu alt (verjährt) sein?
Ja. Viele Ansprüche verjähren nach 2–3 Jahren (z. B. Gewährleistung beim Kauf 2 Jahre, die meisten anderen 3 Jahre). Das Tool warnt dich grob, wenn dein Anspruch nach dem genannten Datum wahrscheinlich schon verjährt sein könnte – und weist bei Forderungen GEGEN dich darauf hin, dass auch diese verjährt sein kann (ein Einwand zu deinen Gunsten). Ob die Verjährung wirklich greift, hängt vom Einzelfall ab; im Zweifel kurz prüfen lassen.
Was, wenn die Firma nicht reagiert?
Erst die im Brief gesetzte Frist abwarten (Kopie + Versandbeleg aufheben). Keine Reaktion? Das Tool erstellt dir auf Wunsch direkt aus der Fall-Akte eine 2. Aufforderung mit kurzer Nachfrist (Folgebrief) – je nach Fall als letzte Aufforderung oder als Bekräftigung deines Widerspruchs. Hilft auch das nicht: Verbraucherzentrale oder Schlichtungsstelle; bei hohem Streitwert ein Anwalt.
Ist der Brief rechtlich bindend / reicht das vor Gericht?
Der Brief ist ein außergerichtliches Schreiben, mit dem du deine Rechte geltend machst (z. B. Widerruf, Mängelrüge, Widerspruch). Ein Gerichtsverfahren ist etwas anderes – oft erledigt sich die Sache aber schon durch das Schreiben.
Kann ich den Brief vorher ändern?
Ja, unbedingt. Lies ihn in Ruhe, ergänze Details und passe ihn an deinen Fall an, bevor du ihn unterschreibst und verschickst.
Was ist der Unterschied zum Anwalt?
Ein Anwalt berät dich individuell und vertritt dich. Dieses Tool liefert dir für Standardfälle geprüfte Vorlagen, die passenden Gesetze und Erklärungen – schnell und günstig. Für individuelle Beratung bleibt der Anwalt.
Wie sicher ist die Betrugs-/Seriositäts-Einschätzung?
Das Tool behauptet nie 'Betrüger'. Es zeigt typische Warnsignale (Ampel) und sagt, was du bei welcher amtlichen Stelle prüfen kannst (z. B. ob ein Inkassobüro überhaupt registriert ist). Eine verlässliche Bestätigung bekommst du kostenlos bei der Verbraucherzentrale.
Keine Rechtsberatung (RDG). Bei komplexen Fällen hilft die Verbraucherzentrale oder eine Anwältin / ein Anwalt.