Strom- oder Gasabschlag zu hoch? So senkst du ihn
Der Versorger setzt den monatlichen Abschlag so hoch an, dass es im Geldbeutel weh tut – obwohl dein Verbrauch das gar nicht hergibt? Der Abschlag muss sich am tatsächlichen Verbrauch orientieren. Eine Anpassung kannst du verlangen.
In wenigen Minuten zu deinen nächsten Schritten und den passenden fertigen Texten – kostenlos:
Abschlag anpassen lassen →Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen
Was du jetzt tun solltest
- 1
1. Verbrauch ermitteln
Lies deinen Zähler ab und vergleiche mit dem in der Abschlagsberechnung angesetzten Verbrauch.
- 2
2. Anpassung verlangen
Fordere den Versorger schriftlich auf, den Abschlag an den realen Verbrauch anzupassen (mit Zählerstand).
- 3
3. Zählerstand mitteilen
Übermittle einen aktuellen Zählerstand – das ist die beste Grundlage für eine korrekte Berechnung.
- 4
4. Bei Härte: Ratenzahlung
Drohen Rückstände, vereinbare eine Ratenzahlung; bei Sperrandrohung schnell handeln.
Häufige Fragen
Darf der Versorger den Abschlag frei festlegen?
Nein. In der Grundversorgung müssen Abschläge am zu erwartenden Verbrauch ausgerichtet sein (§ 13 StromGVV / GasGVV). Ein offensichtlich überhöhter Abschlag, der nicht zu deinem Verbrauch passt, lässt sich auf Antrag herabsetzen – am besten mit aktuellem Zählerstand.
Bekomme ich zu viel gezahltes Geld zurück?
Ja. Ergibt die Jahresabrechnung, dass du über die Abschläge mehr gezahlt hast als verbraucht, muss der Versorger das Guthaben erstatten oder verrechnen. Prüfe die Abrechnung und fordere eine Auszahlung, wenn nicht automatisch erstattet wird.
Jetzt handeln
Wir stellen dir die fertigen Texte und die richtigen Stellen zusammen.
Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.