Streaming-Abo wird teurer – Preiserhöhung und Sonderkündigung
Abo-Anbieter erhöhen gern die Preise. Eine einseitige Preiserhöhung ist aber nicht ohne Weiteres wirksam: Oft brauchst du eine echte Zustimmung, und du hast ein Kündigungsrecht. Reagierst du nicht, kann je nach Vertragsgestaltung der höhere Preis gelten – deshalb solltest du Preiserhöhungen bewusst prüfen.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Erhöhung prüfen
Kläre, ob die Erhöhung angekündigt wurde und ob deine Zustimmung verlangt oder unterstellt wird.
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2. Entscheidung treffen
Willst du den höheren Preis nicht zahlen, nutze das Sonderkündigungsrecht oder widersprich der Änderung.
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3. Fristgerecht handeln
Kündige bzw. widersprich rechtzeitig, bevor die Erhöhung wirksam wird.
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4. Zahlungen prüfen
Kontrolliere die Abbuchungen und fordere zu viel gezahlte Beträge zurück, wenn ohne Grundlage erhöht wurde.
Daran erkennst du die Masche
- Die Preiserhöhung wird nur per Schweigen ('gilt als akzeptiert') durchgesetzt.
- Das Sonderkündigungsrecht wird verschwiegen.
- Es wird trotz Kündigung weiter der höhere Preis abgebucht.
Häufige Fragen
Darf der Anbieter mein Abo einfach teurer machen?
Nicht ohne Weiteres. Eine Preiserhöhung braucht eine wirksame vertragliche Grundlage. Bloßes Schweigen kann nicht jede Erhöhung tragen; bei wesentlichen Änderungen ist oft eine ausdrückliche Zustimmung erforderlich.
Kann ich wegen der Erhöhung kündigen?
In der Regel ja. Bei einer Preiserhöhung hast du üblicherweise ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens. So kannst du das Abo beenden, statt den höheren Preis zu zahlen. Achte auf die Frist.
Was, wenn ich nicht reagiere?
Je nach Vertragsgestaltung kann dann der höhere Preis gelten. Deshalb solltest du Preiserhöhungen bewusst prüfen und rechtzeitig entscheiden, ob du zustimmst, widersprichst oder kündigst. Reagiere vor dem Wirksamwerden der Erhöhung.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.