Was kostet eine Scheidung – und wie wird es günstiger?
Eine Scheidung kostet Geld – aber wie viel, lässt sich beeinflussen. Die Kosten richten sich nach dem 'Verfahrenswert', der vom Einkommen und Vermögen beider Ehegatten abhängt. Eine einvernehmliche Scheidung ist meist deutlich günstiger.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Verfahrenswert einschätzen
Er hängt im Wesentlichen vom Nettoeinkommen beider Ehegatten ab (plus ggf. Vermögen).
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2. Einvernehmlich klären
Einigt euch möglichst über die Scheidungsfolgen – das senkt Streitwert und Kosten.
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3. Verfahrenskostenhilfe prüfen
Bei geringem Einkommen kannst du Verfahrenskostenhilfe (VKH) beantragen.
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4. Beratung
Eine Erstberatung schafft Klarheit über Ablauf und Kosten im konkreten Fall.
Häufige Fragen
Wovon hängen die Scheidungskosten ab?
Vom Verfahrenswert, der sich vor allem aus dem Einkommen (und Vermögen) beider Ehegatten ergibt. Daraus berechnen sich die Gerichts- und Anwaltsgebühren. Streit über Folgesachen (Unterhalt, Vermögen, Sorgerecht) erhöht den Wert und damit die Kosten – eine einvernehmliche Scheidung ist daher günstiger.
Brauchen wir beide einen Anwalt?
Für eine einvernehmliche Scheidung nicht. Es genügt, wenn ein Ehegatte einen Anwalt beauftragt, der den Scheidungsantrag stellt; der andere muss nur zustimmen. Wer eigene Anträge stellen will (z. B. zu Unterhalt), braucht aber eigene anwaltliche Vertretung. Bei geringem Einkommen hilft die Verfahrenskostenhilfe.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.