Nachnahme-Paket, das du nie bestellt hast?
Der Bote bringt ein Paket per Nachnahme – aber du (oder ein Angehöriger) hat nichts bestellt? Bei der 'Nachnahme-Masche' wird darauf gesetzt, dass jemand im Haushalt das Paket bezahlt, ohne nachzufragen. Einmal gezahlt, ist das Geld kaum zurückzuholen.
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Sendung prüfen →Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen
Was du jetzt tun solltest
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1. Vor Annahme prüfen
Hast du (oder die adressierte Person) wirklich etwas per Nachnahme bestellt? Im Zweifel nicht annehmen.
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2. Annahme verweigern
Bei Unsicherheit die Annahme ablehnen – das Paket geht zurück und du zahlst nichts.
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3. Bei Angehörigen aufklären
Warne besonders ältere Familienmitglieder vor dieser Masche, damit sie nicht aus Höflichkeit zahlen.
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4. Schon gezahlt?
Fordere den Absender (Adresse auf dem Paket) schriftlich zur Rückzahlung auf und erstatte bei Betrug Anzeige.
Daran erkennst du die Masche
- Nachnahme-Paket ohne erinnerliche Bestellung.
- Paket an einen (oft älteren) Angehörigen adressiert.
- Druck des Zustellers, 'jetzt schnell' zu zahlen.
Häufige Fragen
Muss ich ein Nachnahme-Paket annehmen?
Nein. Du bist nicht verpflichtet, ein Nachnahme-Paket anzunehmen. Hast du (oder die adressierte Person) nichts bestellt, verweigere am besten die Annahme – dann zahlst du nichts und das Paket geht zurück.
Ich habe schon gezahlt – bekomme ich das Geld zurück?
Vom Zusteller nicht. Du müsstest dich an den Absender wenden (Adresse auf dem Paket) und die Rückzahlung verlangen – bei einer Betrugsmasche ist das oft schwierig. Sichere alle Belege und erstatte Anzeige; bei Kontodaten zusätzlich die Bank informieren.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.