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Sammelklage für Verbraucher – gemeinsam zu deinem Recht

Wenn viele Menschen vom selben Problem betroffen sind – etwa fehlerhafte Verträge oder ein Skandal eines großen Unternehmens –, lohnt sich der Einzelprozess oft nicht. Dafür gibt es die kollektive Klage: Verbraucherverbände klagen, du schließt dich an.

In wenigen Minuten zu deinen nächsten Schritten und den passenden fertigen Texten – kostenlos:

Frage klären

Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Bei der Musterfeststellungsklage stellt ein Verband grundsätzliche Rechtsfragen für alle Betroffenen klären. Seit Ende 2023 gibt es zusätzlich die Abhilfeklage: Dabei kann der Verband direkt auf Leistung (z. B. Geld) klagen – du musst danach nicht mehr selbst einzeln klagen.
Du meldest dich kostenlos im Klageregister beim Bundesamt für Justiz an. Die Anmeldung hemmt die Verjährung deiner Ansprüche und kostet dich nichts; ein eigenes Prozesskostenrisiko trägst du dabei nicht.

Was du jetzt tun solltest

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    1. Betroffenheit prüfen

    Gehörst du zur Gruppe, für die geklagt wird (gleiches Produkt/Vertrag/Schaden)?

  2. 2

    2. Klage finden

    Laufende Verfahren findest du im Klageregister des Bundesamts für Justiz.

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    3. Anmelden

    Trage deine Ansprüche kostenlos und fristgerecht in das Klageregister ein.

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    4. Ergebnis abwarten

    Bei Erfolg profitierst du vom Urteil bzw. Vergleich, ohne selbst klagen zu müssen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Musterfeststellungs- und Abhilfeklage?

Bei der Musterfeststellungsklage lässt ein Verband zunächst nur grundsätzliche Rechtsfragen klären; den konkreten Anspruch musst du danach ggf. selbst durchsetzen. Die seit Ende 2023 mögliche Abhilfeklage geht weiter: Der Verband kann unmittelbar auf Leistung – etwa Schadenersatz oder Rückzahlung – klagen, sodass du nach einem Erfolg in der Regel direkt entschädigt wirst.

Was kostet mich die Teilnahme?

Die Anmeldung im Klageregister beim Bundesamt für Justiz ist kostenlos, und du trägst kein eigenes Prozesskostenrisiko – das übernimmt der klagende Verband. Die Anmeldung hemmt zudem die Verjährung deiner Ansprüche. Du solltest nur die Anmeldefrist im jeweiligen Verfahren beachten.

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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.