Bildschirmarbeit – dein Recht auf einen gesunden Arbeitsplatz
Stundenlang am Bildschirm – das geht auf Augen, Rücken und Nacken. Dein Arbeitgeber ist nicht nur für die Arbeit, sondern auch für deine Gesundheit am Arbeitsplatz verantwortlich. Daraus ergeben sich konkrete Ansprüche.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Belastung benennen
Halte fest, welche Beschwerden/Probleme am Bildschirmarbeitsplatz auftreten.
- 2
2. Untersuchung nutzen
Nimm die angebotene Augenuntersuchung für Bildschirmarbeit in Anspruch.
- 3
3. Bildschirmbrille klären
Reicht deine normale Brille nicht, fordere die Kostenübernahme für eine Bildschirmbrille.
- 4
4. Ergonomie verbessern
Sprich Arbeitgeber/Betriebsarzt auf eine ergonomische Ausstattung (Stuhl, Tisch, Bildschirm) an.
Häufige Fragen
Muss mein Arbeitgeber für einen ergonomischen Arbeitsplatz sorgen?
Ja. Nach dem Arbeitsschutzrecht (unter anderem der Arbeitsstättenverordnung) muss der Arbeitgeber Arbeitsplätze sicher und gesundheitsgerecht gestalten – bei Bildschirmarbeit gehört dazu eine ergonomische Einrichtung. Bei Beschwerden solltest du den Arbeitgeber oder den Betriebsarzt ansprechen, damit der Arbeitsplatz angepasst wird.
Bekomme ich eine Bildschirmbrille bezahlt?
Bei regelmäßiger Bildschirmarbeit hast du Anspruch auf eine angebotene Augenuntersuchung. Stellt sich dabei heraus, dass eine normale Sehhilfe für die Bildschirmarbeit nicht ausreicht, muss der Arbeitgeber die Kosten einer speziellen Bildschirmbrille im erforderlichen Umfang übernehmen. Für die allgemeine Alltagsbrille gilt das dagegen nicht.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.