Zum Inhalt springen

Amazon-Konto gesperrt – was ist mit Guthaben und Bestellungen?

Konto gesperrt, und damit weg: Guthaben, Gutscheinkarten, Bestellhistorie, vielleicht laufende Lieferungen oder gekaufte Inhalte. Eine Kontosperre ist ärgerlich – aber dein Guthaben und deine bezahlten Leistungen verlierst du dadurch nicht einfach.

In wenigen Minuten zu deinen nächsten Schritten und den passenden fertigen Texten – kostenlos:

Konto & Guthaben klären

Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Ein Händler/Marktplatz kann ein Kundenkonto aus AGB- oder Sicherheitsgründen sperren. Bezahltes Guthaben, eingelöste Gutscheine und bereits bezahlte Bestellungen bleiben aber dein Anspruch – sie dürfen dir nicht ersatzlos genommen werden.
Du kannst eine Begründung verlangen, die Auszahlung eines Restguthabens fordern und – nach der DSGVO – Auskunft über deine gespeicherten Daten verlangen (Art. 15 DSGVO).

Was du jetzt tun solltest

  1. 1

    1. Begründung anfordern

    Verlange schriftlich den Grund der Sperre und Informationen zu offenen Bestellungen/Guthaben.

  2. 2

    2. Guthaben sichern

    Fordere die Auszahlung eines Restguthabens bzw. die Erfüllung bezahlter Bestellungen mit Frist.

  3. 3

    3. DSGVO-Auskunft

    Verlange Auskunft über deine gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO), um den Vorgang nachzuvollziehen.

  4. 4

    4. Eskalieren

    Bleibt es dabei, kannst du die Verbraucherzentrale einschalten oder rechtliche Schritte prüfen.

Häufige Fragen

Verliere ich mein Guthaben, wenn mein Konto gesperrt wird?

Nein. Bezahltes Guthaben, eingelöste Gutscheinkarten und bereits bezahlte Bestellungen bleiben dein Anspruch. Verlange eine Begründung der Sperre und fordere die Auszahlung eines Restguthabens oder die Erfüllung offener Bestellungen mit Frist. Dokumentiere alles schriftlich.

Wie komme ich an Informationen über mein gesperrtes Konto?

Du kannst nach Art. 15 DSGVO Auskunft über alle zu dir gespeicherten Daten verlangen – das hilft, den Vorgang und offene Posten nachzuvollziehen. Zusätzlich solltest du schriftlich den konkreten Sperrgrund erfragen. Hilft der Anbieter nicht weiter, unterstützt die Verbraucherzentrale.

Jetzt handeln

Wir stellen dir die fertigen Texte und die richtigen Stellen zusammen.

Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.