Abo-Falle / ungewolltes Abo – so kommst du wieder raus
Du hast online auf etwas geklickt – und plötzlich kommt eine Rechnung für ein 'Abo', das du nie bewusst abgeschlossen hast? Viele dieser Verträge sind unwirksam. So wehrst du dich.
In wenigen Minuten zu deinen nächsten Schritten und den passenden fertigen Texten – kostenlos:
Widerrufs-Schreiben erstellen →Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen
Was du jetzt tun solltest
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1. Nicht vorschnell zahlen
Zahle nicht aus Angst vor Mahnungen. Du reagierst sachlich und schriftlich.
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2. Widerrufen bzw. Vertrag bestreiten
Erkläre den Widerruf bzw. bestreite den Vertrag schriftlich. Ein passendes Schreiben kannst du hier erstellen.
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3. Zahlungen stoppen
Eine Lastschrift kannst du bis 8 Wochen ohne Grund zurückbuchen lassen.
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4. Bei Druck und Inkasso ruhig bleiben
Auch bei Mahnungen oder Inkasso nichts anerkennen – die Forderung muss erst belegt werden.
Daran erkennst du die Masche
- Versteckte Kosten, die erst nach der Anmeldung auftauchen.
- Kein klarer 'zahlungspflichtig bestellen'-Button.
- Ein 'Gratis-Test', der automatisch in ein kostenpflichtiges Abo übergeht.
Häufige Fragen
Muss ich ein ungewolltes Abo zahlen?
Oft nicht. Fehlte beim Bestellen ein klar beschrifteter Bezahl-Button (Button-Lösung, § 312j BGB), kommt häufig kein wirksamer Vertrag zustande. Zudem gilt meist ein 14-tägiges Widerrufsrecht.
Wie komme ich aus der Abo-Falle?
Schriftlich widerrufen bzw. den Vertrag bestreiten, Zahlungen stoppen (Lastschrift zurückbuchen) und bei Mahnungen nichts anerkennen.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.