Tierkrankenversicherung zahlt nicht – was tun?
Tierkranken- und OP-Versicherungen übernehmen Tierarztkosten – aber nicht grenzenlos. Streit gibt es oft über Wartezeiten, Vorerkrankungen, die Erstattungshöhe nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) und Ausschlüsse. Eine genaue Prüfung der Bedingungen lohnt sich.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Bedingungen prüfen
Sieh nach, welche Behandlungen, Wartezeiten und Grenzen vereinbart sind.
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2. Rechnung kontrollieren
Vergleiche die Tierarztrechnung mit der GOT und dem Erstattungssatz.
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3. Ablehnung hinterfragen
Prüfe die Begründung, etwa zu Vorerkrankung oder Wartezeit.
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4. Widersprechen
Bei berechtigten Zweifeln widersprich der Ablehnung schriftlich.
Daran erkennst du die Masche
- Eine angebliche Vorerkrankung wird ohne Beleg unterstellt.
- Die Erstattung bleibt ohne Erklärung unter den GOT-Sätzen.
- Die Behandlung fällt noch in eine Wartezeit.
Häufige Fragen
Warum zahlt die Tierkrankenversicherung nicht?
Häufige Gründe sind Wartezeiten, ausgeschlossene Vorerkrankungen, nicht versicherte Behandlungen oder Höchstgrenzen. Auch die Abrechnung nach der GOT spielt eine Rolle. Prüfe die Begründung anhand deiner Bedingungen – nicht jede Ablehnung ist berechtigt.
Was ist die GOT?
Die Gebührenordnung für Tierärzte legt den Rahmen für die Abrechnung tierärztlicher Leistungen fest. Versicherungen erstatten oft bis zu einem bestimmten Satz der GOT. Liegt die Rechnung im üblichen Rahmen, sollte die Erstattung entsprechend erfolgen.
Was kann ich gegen die Ablehnung tun?
Lass die Begründung prüfen und widersprich schriftlich, wenn sie nicht trägt – etwa bei einer unbelegten Vorerkrankung oder unklaren Klausel. Sammle Belege wie Behandlungsberichte und die Rechnung, um deinen Erstattungsanspruch zu untermauern.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.