SEPA-Lastschrift widerrufen und Mandat kündigen
Bei der SEPA-Basislastschrift hast du ein komfortables Erstattungsrecht: Eine abgebuchte Lastschrift kannst du innerhalb einer Frist ohne Angabe von Gründen zurückbuchen lassen. Bei unberechtigten Abbuchungen ist die Frist sogar deutlich länger.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Abbuchung prüfen
Sieh nach, ob die Lastschrift berechtigt war und ein Mandat besteht.
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2. Rückbuchung veranlassen
Verlange bei der Bank fristgerecht die Erstattung der Lastschrift.
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3. Mandat beenden
Widerrufe das Lastschriftmandat gegenüber dem Empfänger schriftlich.
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4. Forderung klären
Kläre eine etwaige offene Forderung getrennt, damit kein Mahnverfahren droht.
Daran erkennst du die Masche
- Die Acht-Wochen-Frist für autorisierte Lastschriften läuft ab.
- Trotz Widerruf wird erneut abgebucht.
- Eine berechtigte Forderung bleibt nach der Rückbuchung ungeklärt.
Häufige Fragen
Wie lange kann ich eine Lastschrift zurückbuchen?
Bei einer autorisierten SEPA-Basislastschrift innerhalb von acht Wochen ab dem Belastungsdatum, ohne Angabe von Gründen (§ 675x BGB). War die Lastschrift nicht autorisiert, weil kein gültiges Mandat bestand, kannst du sie sogar bis zu 13 Monate zurückbuchen lassen.
Wie kündige ich ein Lastschriftmandat?
Indem du es gegenüber dem Zahlungsempfänger widerrufst, am besten schriftlich und nachweisbar. Bei manchen Banken lässt sich ein einzelner Zahlungsempfänger zusätzlich sperren. So verhinderst du künftige Abbuchungen.
Muss ich die Forderung trotzdem zahlen?
Die Rückbuchung betrifft nur den Zahlungsvorgang, nicht die zugrunde liegende Forderung. Ist diese berechtigt, bleibt sie bestehen und du solltest sie klären. War die Abbuchung dagegen unberechtigt, kannst du das gegenüber dem Empfänger geltend machen.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.