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Werbung stoppen – Robinsonliste, Werbewiderspruch und Sperrvermerk

Gegen unerwünschte Werbung kannst du auf mehreren Wegen vorgehen: dem konkreten Unternehmen widersprechen, dich in die Robinsonliste eintragen und im Melderegister einen Auskunfts-/Übermittlungssperrvermerk setzen lassen, damit deine Adresse nicht für Werbung weitergegeben wird.

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Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Du kannst der Nutzung deiner Daten für Werbung jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO). Telefon- und E-Mail-Werbung sind ohnehin nur mit Einwilligung erlaubt (§ 7 UWG).
Ein Eintrag in die Robinsonliste signalisiert seriösen Werbetreibenden, dich nicht zu kontaktieren. Über einen Sperrvermerk im Melderegister kannst du die Weitergabe deiner Meldedaten für Werbezwecke einschränken.

Was du jetzt tun solltest

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    1. Direkt widersprechen

    Widersprich beim jeweiligen Unternehmen der Nutzung deiner Daten für Werbung und verlange einen Werbe-Sperrvermerk.

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    2. Robinsonliste nutzen

    Trag dich in die Robinsonliste ein, um seriösen Werbetreibenden zu signalisieren, dass du keine Werbung wünschst.

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    3. Melderegister-Sperre setzen

    Beantrage bei der Meldebehörde Auskunfts-/Übermittlungssperren, damit deine Adresse nicht für Werbung weitergegeben wird.

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    4. Briefkasten kennzeichnen

    Ein 'Keine Werbung'-Aufkleber stoppt unadressierte Wurfsendungen; Verstöße kannst du beanstanden.

Daran erkennst du die Masche

Häufige Fragen

Wie stoppe ich unerwünschte Werbung am wirksamsten?

Kombiniere die Wege: dem Unternehmen direkt widersprechen (Werbe-Sperrvermerk), in die Robinsonliste eintragen und im Melderegister Übermittlungssperren setzen. Telefon- und E-Mail-Werbung sind ohnehin nur mit deiner Einwilligung erlaubt.

Was bringt die Robinsonliste?

Sie ist eine Schutzliste, die seriöse Werbetreibende vor dem Versand abgleichen. Ein Eintrag reduziert adressierte Werbung. Eine hundertprozentige Garantie ist es nicht, aber ein wirksamer Baustein gegen Werbeflut.

Kann ich die Weitergabe meiner Meldedaten verhindern?

Ja. Bei der Meldebehörde kannst du Übermittlungssperren beantragen, damit deine Adresse nicht für Werbung oder an Adresshändler weitergegeben wird. Das ist ein guter Schutz gegen personalisierte Werbepost.

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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.