Werbung stoppen – Robinsonliste, Werbewiderspruch und Sperrvermerk
Gegen unerwünschte Werbung kannst du auf mehreren Wegen vorgehen: dem konkreten Unternehmen widersprechen, dich in die Robinsonliste eintragen und im Melderegister einen Auskunfts-/Übermittlungssperrvermerk setzen lassen, damit deine Adresse nicht für Werbung weitergegeben wird.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Direkt widersprechen
Widersprich beim jeweiligen Unternehmen der Nutzung deiner Daten für Werbung und verlange einen Werbe-Sperrvermerk.
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2. Robinsonliste nutzen
Trag dich in die Robinsonliste ein, um seriösen Werbetreibenden zu signalisieren, dass du keine Werbung wünschst.
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3. Melderegister-Sperre setzen
Beantrage bei der Meldebehörde Auskunfts-/Übermittlungssperren, damit deine Adresse nicht für Werbung weitergegeben wird.
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4. Briefkasten kennzeichnen
Ein 'Keine Werbung'-Aufkleber stoppt unadressierte Wurfsendungen; Verstöße kannst du beanstanden.
Daran erkennst du die Masche
- Trotz Widerspruch kommt weiter personalisierte Werbung.
- Telefon- oder E-Mail-Werbung ohne deine Einwilligung.
- Deine Adresse wird offenkundig für Werbung weitergegeben.
Häufige Fragen
Wie stoppe ich unerwünschte Werbung am wirksamsten?
Kombiniere die Wege: dem Unternehmen direkt widersprechen (Werbe-Sperrvermerk), in die Robinsonliste eintragen und im Melderegister Übermittlungssperren setzen. Telefon- und E-Mail-Werbung sind ohnehin nur mit deiner Einwilligung erlaubt.
Was bringt die Robinsonliste?
Sie ist eine Schutzliste, die seriöse Werbetreibende vor dem Versand abgleichen. Ein Eintrag reduziert adressierte Werbung. Eine hundertprozentige Garantie ist es nicht, aber ein wirksamer Baustein gegen Werbeflut.
Kann ich die Weitergabe meiner Meldedaten verhindern?
Ja. Bei der Meldebehörde kannst du Übermittlungssperren beantragen, damit deine Adresse nicht für Werbung oder an Adresshändler weitergegeben wird. Das ist ein guter Schutz gegen personalisierte Werbepost.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.