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Konto gesperrt und Guthaben eingefroren? So kommst du an dein Geld

Ein Zahlungsdienst, Marktplatz oder Shop hat dein Konto plötzlich gesperrt – und dein Guthaben hängt fest? Auch wenn ein Anbieter ein Konto sperren darf: Dein Guthaben gehört dir und ist nach Ablauf zulässiger Prüf-/Haltefristen auszuzahlen.

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Auszahlung verlangen

Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Anbieter dürfen Konten nach ihren AGB sperren (z. B. bei Verdacht auf Regelverstoß) und Guthaben für eine angemessene Zeit zurückhalten. Dauerhaft einbehalten dürfen sie dein Geld aber nicht.
Du hast Anspruch auf Auszahlung deines Guthabens. Verlange eine konkrete Begründung der Sperre und setze eine Frist zur Auszahlung.

Was du jetzt tun solltest

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    1. Begründung verlangen

    Fordere schriftlich den Grund der Sperre und die voraussichtliche Dauer. Pauschale Verweise auf 'Sicherheit' kannst du hinterfragen.

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    2. Auszahlung mit Frist fordern

    Verlange die Auszahlung deines Guthabens auf dein Bankkonto innerhalb einer angemessenen Frist.

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    3. Unterlagen bereithalten

    Halte Nachweise zu strittigen Transaktionen bereit, falls der Anbieter Rückfragen hat.

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    4. Beschwerde / Schlichtung

    Reagiert der Anbieter nicht, hilft je nach Dienst die zuständige Schlichtungsstelle oder rechtlicher Druck. Bank-/Zahlungsdienste unterliegen zudem der Aufsicht der BaFin.

Häufige Fragen

Darf PayPal oder ein Shop mein Konto einfach sperren?

Sperren sind nach den AGB unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, und ein Guthaben darf für eine angemessene Prüfzeit zurückgehalten werden. Dein Geld dauerhaft einzubehalten ist aber nicht zulässig – verlange Begründung und Auszahlung mit Frist.

Wie komme ich an mein eingefrorenes Guthaben?

Fordere die Auszahlung schriftlich mit Frist und verlange die Sperrbegründung. Hilft das nicht, kannst du eine Schlichtungsstelle einschalten oder rechtliche Schritte prüfen; bei lizenzierten Zahlungsdiensten ist auch die BaFin Ansprechpartner.

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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.