Nebenkostenabrechnung prüfen – dein Recht auf Belegeinsicht
Eine Nebenkostenabrechnung mit hoher Nachzahlung solltest du nicht blind bezahlen. Du hast das Recht, die Belege einzusehen, auf denen die Abrechnung beruht – und kannst so Fehler aufdecken.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Abrechnung prüfen
Sieh die Abrechnung durch: Umlageschlüssel, Posten und Beträge plausibel?
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2. Einsicht verlangen
Fordere schriftlich die Einsicht in die Belege (oder Kopien gegen Kosten).
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3. Nachzahlung zurückhalten
Bis zur gewährten Einsicht kannst du eine strittige Nachzahlung zurückbehalten.
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4. Fristen beachten
Erhebe Einwendungen gegen die Abrechnung innerhalb der gesetzlichen Frist.
Häufige Fragen
Darf ich die Belege zur Nebenkostenabrechnung einsehen?
Ja. Als Mieter hast du Anspruch darauf, die der Abrechnung zugrunde liegenden Belege – etwa Rechnungen, Verträge und Zählerstände – einzusehen. Der Vermieter muss dir die Einsicht ermöglichen, in der Regel in seinen Räumen. Auf Wunsch kann er dir auch Kopien gegen Erstattung der Kosten zur Verfügung stellen.
Kann ich die Nachzahlung zurückhalten, bis ich die Belege gesehen habe?
In der Regel ja. Verweigert der Vermieter die Belegeinsicht zu Unrecht, steht dir ein Zurückbehaltungsrecht an der geforderten Nachzahlung zu, bis dir die Einsicht gewährt wird. Achte aber darauf, etwaige Einwendungen gegen die Abrechnung fristgerecht zu erheben, damit du deine Rechte nicht verlierst.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.