Mietwagen – versteckte Kosten und Abzocke vermeiden
Beim Mietwagen lauern viele Zusatzkosten: Flughafengebühren, junge-Fahrer-Zuschläge, teure Versicherungspakete oder Tankregelungen. Vieles ist zulässig, manches überraschend. Wer den Vertrag genau liest und das Fahrzeug dokumentiert, vermeidet Ärger.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Vertrag prüfen
Lies vor Unterschrift alle Kosten, Versicherungen und die Tankregelung.
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2. Fahrzeug dokumentieren
Fotografiere bei Übernahme und Rückgabe Schäden, Tankstand und Kilometer.
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3. Zusatzversicherung abwägen
Prüfe, ob teure Vor-Ort-Versicherungen nötig oder schon abgedeckt sind.
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4. Endabrechnung kontrollieren
Beanstande nachträgliche, nicht vereinbarte Belastungen schriftlich.
Daran erkennst du die Masche
- Hohe Beträge werden erst bei der Übernahme genannt.
- Eine überteuerte Vollkasko wird als Pflicht dargestellt.
- Nach der Rückgabe werden unklare Schäden abgebucht.
Häufige Fragen
Welche Mietwagenkosten sind zulässig?
Grundsätzlich alle, die klar und vor Vertragsschluss ausgewiesen wurden – etwa Flughafenzuschlag, Zusatzfahrer oder Einweggebühr. Versteckte oder überraschende Klauseln, mit denen du nach den Umständen nicht rechnen musstest, können unwirksam sein (§ 305c BGB).
Muss ich die teure Versicherung vor Ort nehmen?
Nicht zwingend. Oft ist eine Haftungsreduzierung bereits im Buchungspreis enthalten oder über andere Wege abgedeckt. Lass dich nicht zu überteuerten Vor-Ort-Paketen drängen, sondern kläre den Versicherungsumfang vorab und vergleiche.
Wie wehre ich mich gegen unberechtigte Abbuchungen?
Dokumentiere Fahrzeugzustand, Tankstand und Kilometer bei Übernahme und Rückgabe mit Fotos. Werden später unklare Schäden oder Gebühren abgebucht, beanstande das schriftlich, verlange einen Nachweis und widersprich der Belastung deiner Kreditkarte fristgerecht.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.