Mieterhöhung erhalten? So prüfst du, ob sie zulässig ist
Dein Vermieter verlangt eine höhere Miete? Nicht jede Mieterhöhung ist wirksam. Sie muss begründet sein, Grenzen einhalten – und du musst ihr aktiv zustimmen. Es lohnt sich, genau zu prüfen, bevor du unterschreibst.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Begründung prüfen
Ist die Erhöhung mit Mietspiegel, Vergleichswohnungen oder Gutachten begründet? Ohne formgerechte Begründung ist sie unwirksam.
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2. Grenzen prüfen
Liegt die neue Miete über der ortsüblichen Vergleichsmiete oder über der Kappungsgrenze? Dann ist sie (teilweise) unzulässig.
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3. Überlegungsfrist nutzen
Du hast Zeit bis zum Ablauf des übernächsten Monats nach Zugang, um zu reagieren. Stimme nicht vorschnell zu.
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4. Teilweise zustimmen
Ist nur ein Teil der Erhöhung berechtigt, kannst du auch nur diesem Teil zustimmen.
Häufige Fragen
Muss ich einer Mieterhöhung zustimmen?
Bei einer Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete brauchst du deine Zustimmung; der Vermieter kann sie sonst nur gerichtlich erzwingen. Bei Modernisierungs- oder Indexmieterhöhungen gelten eigene Regeln. Prüfe Begründung und Grenzen sorgfältig.
Was ist die Kappungsgrenze?
Innerhalb von 3 Jahren darf die Miete (bis zur Vergleichsmiete) um höchstens 20 % steigen – in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt nur um 15 %. Erhöhungen darüber hinaus sind unzulässig.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.