Krankenversicherung im Studium – was Studierende wissen müssen
Studierende müssen krankenversichert sein. Je nach Alter, Einkommen und Beschäftigung greift die beitragsfreie Familienversicherung, die günstige studentische Krankenversicherung oder eine andere Lösung. Die richtige Wahl spart Geld und vermeidet Lücken.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Status prüfen
Kläre, ob du familienversichert bist oder dich selbst versichern musst.
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2. Einkommen beachten
Achte beim Nebenjob auf die Einkommensgrenzen der Familienversicherung.
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3. KVdS prüfen
Ab 25 oder bei Wegfall der Familienversicherung wechsle in die studentische Krankenversicherung.
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4. Fristen einhalten
Melde dich rechtzeitig, um Versicherungslücken zu vermeiden.
Daran erkennst du die Masche
- Durch einen Nebenjob entfällt die Familienversicherung unbemerkt.
- Nach dem 25. Lebensjahr wird der nötige Wechsel verpasst.
- Es entsteht eine Versicherungslücke ohne gültigen Schutz.
Häufige Fragen
Bin ich als Studierender über die Eltern mitversichert?
Bis zum 25. Lebensjahr oft ja, in der beitragsfreien Familienversicherung, solange dein eigenes Einkommen die Grenzen nicht überschreitet. Ein Minijob ist meist unschädlich, ein höherer Verdienst kann die Familienversicherung aber beenden.
Was ist die studentische Krankenversicherung?
Eine vergünstigte Versicherung für Studierende, die nicht (mehr) familienversichert sind – meist ab dem 25. Lebensjahr oder bei zu hohem Einkommen. Sie gilt bis zu einer Altersgrenze und bestimmten Semesterzahlen und ist deutlich günstiger als der reguläre Tarif.
Was passiert bei einem gut bezahlten Nebenjob?
Übersteigt dein Einkommen die Grenzen, kann die beitragsfreie Familienversicherung entfallen und du musst dich selbst versichern. Auch ein Werkstudentenjob ist möglich, hat aber eigene Regeln. Plane Beschäftigung und Versicherung daher aufeinander abgestimmt.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.