Als Verkäufer bei Kleinanzeigen betrogen – die typischen Maschen
Nicht nur Käufer werden betrogen – als Verkäufer bist du ein beliebtes Ziel. Die Betrüger geben sich als Kaufinteressenten aus und versuchen, an Ware oder Daten zu kommen, ohne echt zu zahlen. Wer die Maschen kennt, fällt nicht darauf herein.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Erst Geldeingang, dann Versand
Verschicke nichts auf eine bloße E-Mail-'Bestätigung' hin. Prüfe den tatsächlichen Eingang auf deinem Konto oder in der App.
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2. Keine Rücküberweisung bei 'Überzahlung'
Wer 'zu viel überwiesen' hat und eine Rückzahlung will, ist fast immer ein Betrüger (die ursprüngliche Zahlung ist gefälscht oder wird zurückgebucht). Nicht zurücküberweisen.
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3. Keine externen Links / kein F&F
Lehne zugeschickte Bezahl-/Versand-Links und PayPal 'Freunde & Familie' ab. Nutze nur die offiziellen, geschützten Wege.
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4. Keine Daten preisgeben
Gib keine Ausweis-, Konto- oder Codedaten an angebliche Käufer oder auf verlinkten Seiten ein.
Daran erkennst du die Masche
- Käufer zahlt angeblich 'zu viel' und will eine Rückerstattung.
- Drängen auf PayPal 'Freunde & Familie' oder einen externen Bezahl-Link.
- Bezahlbestätigung nur per E-Mail, ohne echten Geldeingang.
Häufige Fragen
Ein Käufer will über PayPal 'Freunde & Familie' zahlen – ist das ok?
Für dich als Verkäufer ist das riskant: Bei 'Freunde & Familie' gibt es keinen Käuferschutz – das nutzt vor allem Betrügern. Bestehe auf 'Waren & Dienstleistungen' oder einer anderen sicheren, nachweisbaren Zahlung und versende erst nach echtem Eingang.
Was ist die Überzahlungs-Masche?
Der Betrüger 'überweist' (gefälscht) mehr als vereinbart und bittet dich, die Differenz zurückzuzahlen. Die ursprüngliche Gutschrift verschwindet später wieder – dein zurücküberwiesenes Geld ist dann echt weg. Niemals auf eine angebliche Überzahlung hin zurückzahlen.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.