Unterversicherung beim Hausrat – die teure Falle
Im Schadensfall böse Überraschung: Die Hausratversicherung zahlt nur einen Teil – wegen 'Unterversicherung'. Das passiert, wenn die Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Wert deines Hausrats. Mit der richtigen Vereinbarung lässt sich das vermeiden.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Wert ermitteln
Schätze den Neuwert deines gesamten Hausrats realistisch ein.
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2. Summe vergleichen
Liegt die Versicherungssumme darunter? Dann droht eine Unterversicherung.
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3. Unterversicherungsverzicht vereinbaren
Vereinbare die Summe nach Quadratmeter-Pauschale mit Unterversicherungsverzicht.
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4. Regelmäßig anpassen
Prüfe die Versicherungssumme nach größeren Anschaffungen erneut.
Häufige Fragen
Was bedeutet Unterversicherung beim Hausrat?
Sie liegt vor, wenn die vereinbarte Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Neuwert deines gesamten Hausrats. Im Schadensfall darf der Versicherer die Leistung dann anteilig im Verhältnis von Versicherungssumme zu tatsächlichem Wert kürzen – und zwar auch bei einem Teilschaden. Das kann im Ernstfall teuer werden.
Wie vermeide ich eine Unterversicherung?
Am besten durch einen Unterversicherungsverzicht: Wird die Versicherungssumme nach einer Pauschale pro Quadratmeter Wohnfläche festgelegt, verzichtet der Versicherer auf den Unterversicherungseinwand und kürzt im Schadensfall nicht anteilig. Prüfe außerdem die Summe nach größeren Anschaffungen, damit der Schutz aktuell bleibt.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.