Handgepäck-Gebühr beim Billigflieger – zulässig?
Bei günstigen Tarifen verlangen viele Airlines Gebühren für Gepäck. Ein kleines persönliches Gepäckstück muss aber in der Regel kostenlos mit an Bord dürfen. Streit gibt es oft um die Grenze zwischen kostenlosem Handgepäck und gebührenpflichtigem Gepäck.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Regeln prüfen
Sieh dir vor der Buchung die Handgepäckmaße und -gebühren der Airline an.
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2. Tarif wählen
Wäge ab, ob ein Tarif mit Gepäck günstiger ist als Zubuchung.
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3. Maße einhalten
Halte dich an die zulässigen Maße, um Gate-Gebühren zu vermeiden.
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4. Unzulässiges beanstanden
Wird kostenloses Handgepäck zu Unrecht bepreist, beanstande das schriftlich.
Daran erkennst du die Masche
- Selbst kleinstes persönliches Gepäck soll extra kosten.
- Am Gate werden deutlich höhere Gebühren verlangt als bei der Buchung.
- Die Maße werden erst am Flughafen geprüft.
Häufige Fragen
Muss kostenloses Handgepäck erlaubt sein?
Ein kleines persönliches Gepäckstück, das unter den Vordersitz passt, gehört grundsätzlich zur Beförderung und darf nicht gesondert bepreist werden. Für größere Handgepäckstücke, die in die Gepäckablage kommen, dürfen Airlines dagegen Gebühren verlangen.
Sind unterschiedliche Maße je Airline erlaubt?
Ja, die konkreten Maße und Gewichtsgrenzen legen die Airlines selbst fest. Deshalb solltest du sie vor jeder Buchung prüfen. Was bei einer Airline noch kostenlos mitgeht, kann bei einer anderen gebührenpflichtig sein.
Was tun bei überhöhten Gate-Gebühren?
Hältst du die Regeln ein und wird dennoch kassiert oder kostenloses Handgepäck zu Unrecht bepreist, zahle unter Vorbehalt und beanstande das anschließend schriftlich. Bewahre Bordkarte, Belege und Fotos des Gepäcks als Nachweis auf.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.