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Leitungswasserschaden – Gebäudeversicherung zahlt nicht?

Leitungswasserschäden – etwa durch geplatzte Rohre – gehören zu den häufigsten Gebäudeschäden. Die Gebäudeversicherung deckt grundsätzlich Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser. Bei der Regulierung kommt es auf die rechtzeitige Meldung, die Schadenminderung und den genauen Versicherungsumfang an.

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Schaden geltend machen

Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Die Gebäudeversicherung deckt in der Regel Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser am Gebäude (Mauerwerk, Bodenbelag, fest verbaute Teile). Du hast Anspruch auf Ersatz der versicherten Schäden.
Wichtig sind die unverzügliche Schadenmeldung und deine Pflicht zur Schadenminderung (z. B. Wasser abstellen, trocknen). Verletzt du diese Obliegenheiten grob, kann die Leistung gekürzt werden (§ 28 VVG).

Was du jetzt tun solltest

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    1. Schaden begrenzen

    Stell das Wasser ab, sichere Wertgegenstände und beginne mit der Trocknung, um Folgeschäden zu vermeiden.

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    2. Sofort melden

    Melde den Schaden unverzüglich der Versicherung und dokumentiere alles mit Fotos.

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    3. Umfang klären

    Kläre, was die Gebäude- und was eine etwaige Hausratversicherung deckt (Gebäude vs. bewegliche Sachen).

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    4. Leistung durchsetzen

    Bei Verzögerung oder Ablehnung fordere die Regulierung schriftlich mit Frist und lass dir eine Begründung geben.

Daran erkennst du die Masche

Häufige Fragen

Was deckt die Gebäudeversicherung beim Wasserschaden?

In der Regel Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser am Gebäude selbst – etwa Mauerwerk, Estrich, fest verlegte Böden und verbaute Installationen. Bewegliche Gegenstände (Möbel, Elektronik) deckt dagegen die Hausratversicherung.

Was muss ich nach dem Schaden tun?

Den Schaden begrenzen (Wasser abstellen, trocknen), unverzüglich der Versicherung melden und alles dokumentieren. Diese Schadenminderungs- und Meldepflichten sind wichtig – verletzt du sie grob, kann die Leistung gekürzt werden (§ 28 VVG).

Was, wenn die Versicherung nicht zahlt?

Fordere die Regulierung schriftlich mit Frist und verlange eine nachvollziehbare Begründung der Ablehnung. Häufige Streitpunkte sind die Schadenursache und der Versicherungsumfang. Bei höheren Schäden lohnt fachliche Unterstützung.

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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.