Gas- oder Stromabrechnung prüfen – so findest du Fehler
Die Jahresabrechnung deines Energieversorgers weist eine hohe Nachzahlung aus? Bevor du zahlst, lohnt ein genauer Blick: Falsche Zählerstände, nicht berücksichtigte Abschläge oder Rechenfehler kommen häufig vor.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Zählerstände abgleichen
Vergleiche den abgerechneten Endzählerstand mit deinem tatsächlichen Zählerstand. Geschätzte Werte kannst du durch den echten ersetzen lassen.
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2. Abschläge und Zeitraum prüfen
Sind alle gezahlten Abschläge berücksichtigt? Stimmt der Abrechnungszeitraum (max. 12 Monate)?
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3. Verbrauch einordnen
Vergleiche deinen Verbrauch mit dem Vorjahr. Ein plötzlicher, unerklärlicher Sprung kann auf einen Fehler oder ein Defekt am Zähler hindeuten.
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4. Beanstanden / Raten vereinbaren
Beanstande Fehler schriftlich. Ist die Nachzahlung korrekt, aber hoch, bitte um Ratenzahlung.
Häufige Fragen
Muss ich eine geschätzte Abrechnung akzeptieren?
Nein. Beruht die Abrechnung auf einem geschätzten Zählerstand, kannst du deinen tatsächlichen Stand melden und eine korrigierte Abrechnung verlangen. Geschätzt werden darf nur, wenn der echte Stand nicht vorliegt.
Bis wann muss der Versorger abrechnen?
Die Abrechnung muss spätestens innerhalb von sechs Wochen nach Ende des Abrechnungszeitraums (in der Regel 12 Monate) erfolgen. Verspätete oder fehlerhafte Abrechnungen kannst du beanstanden.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.