Garantieverlängerung – sinnvoll oder rausgeschmissenes Geld?
Beim Kauf von Elektrogeräten wird gern eine kostenpflichtige 'Garantieverlängerung' angeboten. Bevor du zustimmst, lohnt ein zweiter Blick: Einen Teil des Schutzes hast du nämlich ohnehin – kostenlos und von Gesetzes wegen.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Gewährleistung kennen
Du hast ohnehin zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer.
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2. Mehrwert prüfen
Bietet die Garantieverlängerung echten Zusatznutzen (Verschleiß, längere Dauer)?
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3. Bedingungen lesen
Achte auf Ausschlüsse, Selbstbeteiligung und Bedingungen im Garantievertrag.
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4. Bewusst entscheiden
Im Zweifel auf die teure Verlängerung verzichten – die Gewährleistung greift bei anfänglichen Mängeln ohnehin.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Garantieverlängerung?
Oft nicht. Unabhängig von einer Garantie hast du gegenüber dem Verkäufer zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung für Mängel, die bereits beim Kauf vorlagen. Eine kostenpflichtige Garantieverlängerung lohnt sich nur, wenn sie darüber hinausgeht – etwa Verschleiß abdeckt oder über die zwei Jahre hinaus gilt. Prüfe die Bedingungen, bevor du dafür bezahlst.
Was ist der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung?
Die Gewährleistung ist ein gesetzliches Recht gegenüber dem Verkäufer (in der Regel zwei Jahre) und greift bei Mängeln, die schon beim Kauf vorhanden waren. Die Garantie ist dagegen eine freiwillige Zusage des Herstellers oder Händlers mit selbst festgelegtem Umfang. Beide bestehen nebeneinander – die Gewährleistung kann durch eine Garantie nicht ausgeschlossen werden.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.