Fitnessstudio erhöht den Beitrag? Das musst du nicht einfach zahlen
Plötzlich steht ein höherer Beitrag auf dem Kontoauszug oder im Brief? Ein Fitnessstudio darf den Preis nicht einfach nach Belieben anheben. Ob du zahlen musst, hängt davon ab, ob es eine wirksame Grundlage für die Erhöhung gibt.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Vertrag prüfen
Steht im Vertrag eine Preisanpassungsklausel – und ist sie klar und nachvollziehbar?
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2. Nicht stillschweigend zahlen
Reagiere aktiv: Eine widerspruchslose Weiterzahlung kann als Zustimmung gewertet werden.
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3. Widersprechen
Widersprich der Erhöhung schriftlich und zahle weiter nur den vereinbarten Beitrag (ggf. Lastschrift anpassen lassen).
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4. Sonderkündigung prüfen
Wird dir bei der Erhöhung ein Sonderkündigungsrecht angeboten, kannst du es fristgerecht nutzen.
Häufige Fragen
Darf das Fitnessstudio den Beitrag einfach erhöhen?
Nur auf Grundlage einer wirksamen Preisanpassungsklausel. Ist die Klausel intransparent oder benachteiligt sie dich unangemessen, ist sie oft unwirksam (§ 307 BGB), und es bleibt beim vereinbarten Beitrag. Einer einseitigen Erhöhung solltest du aktiv widersprechen, statt sie stillschweigend zu zahlen.
Kann ich wegen der Erhöhung kündigen?
Häufig ja. Viele Studios räumen bei einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht ein – dann kannst du fristgerecht zum Erhöhungszeitpunkt kündigen. Andernfalls gilt der bisherige Beitrag weiter, wenn du der Erhöhung wirksam widersprichst.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.