Bank pleite – ist mein Geld weg? Die Einlagensicherung
Was passiert mit meinem Geld, wenn die Bank pleitegeht? Diese Sorge ist verständlich – aber für die meisten Sparer unbegründet: Die gesetzliche Einlagensicherung schützt dein Erspartes bis zu einer festen Grenze.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Geschütztes prüfen
Sind es Einlagen (Konto/Sparbuch/Festgeld)? Die sind bis 100.000 € pro Bank gesichert.
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2. Pro Bank denken
Die Grenze gilt je Bank – verteile größere Beträge ggf. auf mehrere Institute.
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3. Wertpapiere einordnen
Aktien/Fonds/ETFs sind Sondervermögen und bleiben auch bei Bankpleite dein Eigentum.
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4. Im Ernstfall
Bei einer Bankpleite wird die Entschädigung in der Regel automatisch über die Sicherungseinrichtung abgewickelt.
Häufige Fragen
Wie viel Geld ist bei einer Bankpleite geschützt?
Die gesetzliche Einlagensicherung schützt deine Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank (EU-weit). Dazu zählen Guthaben auf Giro-, Tagesgeld- und Sparkonten sowie Festgeld. In besonderen Lebenslagen (z. B. nach einem Hausverkauf) können vorübergehend höhere Beträge geschützt sein.
Sind meine Aktien und Fonds auch geschützt?
Sie fallen nicht unter die Einlagensicherung, brauchen diesen Schutz aber auch nicht: Wertpapiere wie Aktien, Fonds und ETFs sind Sondervermögen bzw. dein Eigentum und vom Vermögen der Bank getrennt. Auch bei einer Bankpleite bleiben sie dir erhalten und können auf ein anderes Depot übertragen werden.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.