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Dispo dauerhaft im Minus? So entkommst du den hohen Zinsen

Der Dispokredit ist bequem, aber teuer – und wer dauerhaft im Minus steckt, zahlt richtig drauf. Du bist dem aber nicht ausgeliefert: Bei längerer Überziehung muss die Bank dich beraten, und eine Umschuldung ist oft viel günstiger.

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Beratung / Umschuldung

Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Für Dispozinsen gibt es keine feste gesetzliche Obergrenze, sie sind aber oft sehr hoch. Nutzt du den Dispo dauerhaft und erheblich, muss die Bank dir ein Beratungsgespräch über günstigere Alternativen anbieten (§ 504a BGB).
Eine Umschuldung des Dispos in einen normalen Ratenkredit senkt die Zinslast meist deutlich. In extremen Fällen kann ein Dispozins auch sittenwidrig überhöht sein.

Was du jetzt tun solltest

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    1. Kosten ansehen

    Wie hoch ist dein Dispozins, und wie viel zahlst du im Jahr dafür?

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    2. Beratung verlangen

    Bei dauerhafter Nutzung die von der Bank geschuldete Beratung über Alternativen einfordern (§ 504a BGB).

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    3. Umschuldung prüfen

    Vergleiche einen Ratenkredit – er ist meist deutlich günstiger als der Dispo.

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    4. Schuldnerberatung

    Bei dauerhaften Geldproblemen hilft die kostenlose Schuldnerberatung.

Häufige Fragen

Gibt es eine Obergrenze für Dispozinsen?

Eine feste gesetzliche Höchstgrenze gibt es nicht; Dispozinsen sind aber häufig sehr hoch. Nur in Extremfällen kann ein Zins sittenwidrig überhöht sein. Wichtiger ist in der Praxis: Bei dauerhafter, erheblicher Nutzung muss die Bank dich auf günstigere Alternativen hinweisen (§ 504a BGB).

Wie komme ich aus dem teuren Dispo heraus?

Meist über eine Umschuldung in einen normalen Ratenkredit mit deutlich niedrigerem Zins. Lass dich von der Bank zu Alternativen beraten – dazu ist sie bei längerer Überziehung verpflichtet. Bei dauerhaften Zahlungsschwierigkeiten unterstützt dich die kostenlose Schuldnerberatung.

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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.