Dispo gekündigt oder gekürzt – was tun, wenn das Konto ins Minus rutscht?
Der Dispokredit ist jederzeit von beiden Seiten kündbar. Kürzt oder kündigt die Bank den Dispo, während dein Konto im Minus ist, musst du den überzogenen Betrag ausgleichen. Wichtig ist, schnell eine tragbare Lösung zu finden, bevor teure Überziehungszinsen oder eine Kontosperre drohen.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Frist und Betrag klären
Lass dir den fälligen Betrag und die Rückzahlungsfrist schriftlich bestätigen.
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2. Ratenlösung vorschlagen
Kannst du nicht sofort ausgleichen, biete der Bank eine Ratenzahlung an und dokumentiere die Vereinbarung.
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3. Umschulden prüfen
Prüfe einen günstigeren Ratenkredit, um teure Dispo-/Überziehungszinsen abzulösen.
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4. Hilfe holen
Bei finanzieller Schieflage wende dich an eine anerkannte Schuldnerberatung – das ist oft kostenlos.
Daran erkennst du die Masche
- Es laufen hohe Überziehungszinsen, während der Saldo im Minus bleibt.
- Die Bank droht mit Kontosperre oder Kündigung des Kontos.
- Du nimmst einen neuen teuren Kredit auf, ohne die Gesamtlage zu prüfen.
Häufige Fragen
Darf die Bank den Dispo einfach kündigen?
Ja, der Dispokredit ist grundsätzlich beidseitig kündbar. Bei der Kündigung wird der in Anspruch genommene Betrag fällig. Du solltest aber eine angemessene Frist und bei Härte eine Ratenlösung bekommen.
Muss ich das Minus sofort ausgleichen?
Grundsätzlich ja, sobald der Dispo gekündigt ist. Kannst du das nicht, schlage der Bank eine Ratenzahlung vor. Häufig ist eine Umschuldung in einen günstigeren Ratenkredit sinnvoller als teure Überziehungszinsen.
Was, wenn ich in einer finanziellen Notlage bin?
Wende dich an eine anerkannte Schuldnerberatung – die Beratung ist oft kostenlos und hilft, eine tragbare Lösung mit der Bank und weiteren Gläubigern zu finden, bevor sich Schulden auftürmen.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.