Zum Inhalt springen

Datenpanne – deine Rechte als Betroffener

Wird bei einem Unternehmen in unzulässiger Weise auf personenbezogene Daten zugegriffen oder gehen sie verloren, liegt eine Datenpanne vor. Betroffene haben dann besondere Rechte – von der Benachrichtigung bis zum Schadensersatz.

In wenigen Minuten zu deinen nächsten Schritten und den passenden fertigen Texten – kostenlos:

Schreiben erstellen

Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Bei einer Datenschutzverletzung mit hohem Risiko muss der Verantwortliche die Betroffenen benachrichtigen (Art. 34 DSGVO) und die Panne der Aufsichtsbehörde melden. Du hast Auskunftsrechte über Umfang und Folgen.
Wer durch eine Datenpanne einen materiellen oder immateriellen Schaden erleidet, kann Schadensersatz verlangen (Art. 82 DSGVO). Auch ein Kontrollverlust über die Daten kann nach der Rechtsprechung einen Schaden begründen.

Was du jetzt tun solltest

  1. 1

    1. Information einfordern

    Verlange vom Unternehmen Auskunft, welche Daten betroffen sind und welche Folgen drohen.

  2. 2

    2. Konten sichern

    Ändere betroffene Passwörter und beobachte Konten und Abbuchungen.

  3. 3

    3. Aufsichtsbehörde nutzen

    Bei Verstößen kannst du dich an die Datenschutz-Aufsichtsbehörde wenden.

  4. 4

    4. Schaden geltend machen

    Bei konkretem Schaden oder Kontrollverlust kannst du Schadensersatz fordern.

Daran erkennst du die Masche

Häufige Fragen

Muss mich ein Unternehmen über eine Datenpanne informieren?

Bei einer Datenschutzverletzung, die voraussichtlich ein hohes Risiko für deine Rechte bedeutet, muss der Verantwortliche dich unverzüglich benachrichtigen (Art. 34 DSGVO) und die Panne der Aufsichtsbehörde melden. Du kannst zudem Auskunft über die betroffenen Daten verlangen.

Habe ich Anspruch auf Schadensersatz?

Wer durch einen Verstoß gegen die DSGVO einen materiellen oder immateriellen Schaden erleidet, kann Schadensersatz verlangen (Art. 82 DSGVO). Nach der Rechtsprechung kann auch ein bloßer Kontrollverlust über die Daten oder begründete Sorge vor Missbrauch ausreichen. Die Höhe hängt vom Einzelfall ab.

Was sollte ich nach einem Datenleck tun?

Ändere betroffene Passwörter, aktiviere wo möglich eine Zwei-Faktor-Anmeldung, beobachte Konten und Abbuchungen und sei besonders wachsam gegenüber Phishing. Dokumentiere die Panne und etwaige Folgen, um Ansprüche stützen zu können.

Jetzt handeln

Wir stellen dir die fertigen Texte und die richtigen Stellen zusammen.

Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.