Daten geleakt? Was du nach einem Datenleck sofort tun solltest
Du hast erfahren, dass deine E-Mail-Adresse, Passwörter oder andere Daten bei einem Datenleck abgegriffen wurden? Keine Panik – aber jetzt zählt schnelles, richtiges Handeln, damit aus dem Leck kein Schaden wird.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Wichtigste Passwörter sofort ändern
Ändere zuerst das Passwort deines E-Mail-Kontos (es ist der Generalschlüssel), dann von Online-Banking und allen Diensten, bei denen du dasselbe Passwort genutzt hast.
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2. Überall einzigartige Passwörter + 2FA
Verwende für jeden Dienst ein eigenes, langes Passwort (Passwort-Manager hilft) und aktiviere die Zwei-Faktor-Anmeldung, wo möglich.
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3. Konten überwachen
Achte auf ungewöhnliche Logins, E-Mails über Passwortänderungen und Abbuchungen. Prüfe, ob deine Adresse in bekannten Leaks auftaucht.
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4. Auf Folgebetrug gefasst sein
Nach einem Leck häufen sich Phishing-Mails und Anrufe mit echten Daten. Bleib misstrauisch und prüfe verdächtige Nachrichten.
Daran erkennst du die Masche
- E-Mails über Anmeldungen oder Passwortänderungen, die du nicht veranlasst hast.
- Phishing-Nachrichten, die echte Daten von dir nennen.
- Anrufe von angeblichem 'Support' kurz nach dem Leck.
Häufige Fragen
Muss ich wirklich alle Passwörter ändern?
Zumindest das des betroffenen Dienstes und überall dort, wo du dasselbe oder ein ähnliches Passwort genutzt hast. Am sichersten ist, generell auf einzigartige Passwörter pro Dienst umzustellen und die Zwei-Faktor-Anmeldung zu aktivieren.
Bekomme ich Schadensersatz?
Bei einem Verstoß des verantwortlichen Unternehmens kann ein Anspruch nach Art. 82 DSGVO bestehen. Ob und in welcher Höhe, hängt vom Einzelfall ab. Wichtiger ist zunächst, deine Konten abzusichern.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.