Zahn-Bonusheft – höherer Festzuschuss bei Zahnersatz
Wer regelmäßig zur zahnärztlichen Vorsorge geht und das im Bonusheft dokumentiert, bekommt bei Zahnersatz einen höheren Festzuschuss von der Krankenkasse. Schon eine Lücke kann den Bonus kosten. Es lohnt sich, das Heft lückenlos zu führen und Nachweise zu sichern.
In wenigen Minuten zu deinen nächsten Schritten und den passenden fertigen Texten – kostenlos:
Brief an die Krankenkasse erstellen →Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen
Was du jetzt tun solltest
- 1
1. Jährlich zur Vorsorge
Geh mindestens einmal pro Kalenderjahr zur zahnärztlichen Vorsorge und lass den Termin im Bonusheft eintragen.
- 2
2. Lücken vermeiden
Schon ein ausgelassenes Jahr unterbricht den Bonus. Achte auf die jährliche Regelmäßigkeit.
- 3
3. Nachweis sichern
Bewahre das Bonusheft gut auf. Bei Verlust können die Praxen die Termine oft bestätigen.
- 4
4. Bonus geltend machen
Reiche das Bonusheft mit dem Heil- und Kostenplan ein, damit der höhere Festzuschuss berücksichtigt wird.
Daran erkennst du die Masche
- Ein Vorsorgejahr wird ausgelassen und der Bonus reißt ab.
- Das Bonusheft ist unvollständig geführt.
- Der höhere Festzuschuss wird bei der Abrechnung nicht berücksichtigt.
Häufige Fragen
Was bringt das Bonusheft?
Einen höheren Festzuschuss der Krankenkasse zum Zahnersatz. Nach fünf Jahren lückenloser jährlicher Vorsorge steigt der Zuschuss, nach zehn Jahren noch einmal. Das reduziert deinen Eigenanteil beim Zahnersatz.
Was passiert bei einer Lücke?
Schon ein ausgelassenes Vorsorgejahr unterbricht den Bonus, und der erhöhte Festzuschuss entfällt zunächst wieder. Deshalb ist die jährliche Regelmäßigkeit wichtig. Plane die Termine fest ein.
Was, wenn ich mein Bonusheft verloren habe?
Oft lassen sich die dokumentierten Vorsorgetermine über die behandelnden Praxen rekonstruieren. Frag dort nach einer Bestätigung der Termine, damit dein Bonusstatus nachgewiesen werden kann.
Jetzt handeln
Wir stellen dir die fertigen Texte und die richtigen Stellen zusammen.
Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.