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Abmahnung wegen eines Fotos auf deiner Website?

Du hast ein Bild aus dem Netz auf deiner Website, im Shop oder in Social Media verwendet – und jetzt kommt eine Abmahnung mit Unterlassungsforderung und Schadensersatz? Urheberrechtsverletzungen können teuer werden. Reagiere überlegt, aber nicht panisch.

In wenigen Minuten zu deinen nächsten Schritten und den passenden fertigen Texten – kostenlos:

Recht auf Anwalt prüfen

Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Die Frist ist meist kurz. Eine einmal abgegebene Unterlassungserklärung bindet dich oft dauerhaft mit Vertragsstrafe – unterschreibe die vorformulierte Fassung nicht ungeprüft. Entferne das Bild umgehend.
Prüfe, ob die Abmahnung berechtigt ist: Liegt wirklich eine Rechtsverletzung vor, ist der Abmahnende aktivlegitimiert, und ist der geforderte Schadensersatz (oft nach Lizenzanalogie) angemessen? Eine modifizierte Unterlassungserklärung ist häufig sinnvoller.

Was du jetzt tun solltest

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    1. Bild sofort entfernen

    Nimm das beanstandete Foto überall herunter (auch Cache/Thumbnails), um die Verletzung zu beenden.

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    2. Frist und Berechtigung prüfen

    Notiere die Frist. Prüfe, ob der Abmahnende Rechteinhaber ist und ob die Forderungen (Unterlassung, Schadensersatz, Kosten) der Höhe nach plausibel sind.

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    3. Nicht ungeprüft unterschreiben

    Die vorformulierte Unterlassungserklärung ist meist zu weit. Eine modifizierte Erklärung kann die Wiederholungsgefahr ausräumen, ohne überhöhte Forderungen anzuerkennen.

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    4. Rechtsrat holen

    Urheberrechts-Abmahnungen sind ein Spezialgebiet. Eine Beratung (ggf. Beratungshilfe) klärt, ob und wie du reagierst und zahlst.

Häufige Fragen

Muss ich die geforderte Summe einfach zahlen?

Nicht ungeprüft. Häufig sind Schadensersatz (oft nach Lizenzanalogie) und Abmahnkosten verhandelbar oder überhöht. Wichtiger als eine schnelle Zahlung ist die fristgerechte, am besten modifizierte Unterlassungserklärung – idealerweise nach rechtlicher Prüfung.

Darf ich die Abmahnung ignorieren?

Besser nicht. Reagierst du nicht, drohen einstweilige Verfügung oder Klage mit weiteren Kosten. Entferne das Bild sofort, prüfe die Berechtigung und gib fristgerecht eine (modifizierte) Unterlassungserklärung ab – ohne die zu weit gefasste Standardfassung blind zu unterschreiben.

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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.