Arbeitskleidung – wer muss sie bezahlen?
Helm, Sicherheitsschuhe, Uniform, Kittel – wer kommt für die Arbeitskleidung auf? Das hängt davon ab, ob es sich um vorgeschriebene Schutzausrüstung, um Dienstkleidung oder um normale Alltagskleidung handelt.
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Was du jetzt tun solltest
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1. Art der Kleidung klären
Schutzausrüstung, vorgeschriebene Dienstkleidung oder normale Kleidung?
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2. Pflicht zuordnen
Schutzausrüstung zahlt der Arbeitgeber; Alltagskleidung in der Regel du selbst.
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3. Kostenübernahme verlangen
Bei Schutzausrüstung/vorgeschriebener Kleidung die Übernahme der Kosten einfordern.
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4. Reinigung prüfen
Kläre, wer die Reinigung vorgeschriebener Kleidung trägt – das kann der Arbeitgeber sein.
Häufige Fragen
Muss ich meine Arbeitskleidung selbst bezahlen?
Das kommt auf die Art an. Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung (Helm, Sicherheitsschuhe usw.) muss der Arbeitgeber kostenlos stellen. Verlangte Dienst- oder Berufskleidung (z. B. Uniform) zahlt in der Regel ebenfalls der Arbeitgeber. Nur normale Alltagskleidung, die du auch privat tragen kannst, musst du selbst bezahlen.
Wer trägt die Reinigungskosten für die Arbeitskleidung?
Bei vorgeschriebener Schutz- oder Dienstkleidung können die Reinigungskosten den Arbeitgeber treffen – insbesondere, wenn die Kleidung stark verschmutzt wird oder die Reinigung besondere Verfahren erfordert. Für normale Kleidung trägst du die Reinigung selbst. Im Zweifel lohnt ein Blick in Arbeits- oder Tarifvertrag.
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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.