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Stromanbieterwechsel klappt nicht – was tun?

Der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters soll einfach und zügig gehen. Klappt er nicht, weil der alte Anbieter blockiert oder der neue nicht liefert, bist du nicht ohne Schutz: Die Versorgung läuft weiter, und der Wechsel ist an Fristen gebunden.

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Deine Chancen, das Geld zurückzubekommen

Der Lieferantenwechsel soll zügig und für dich unkompliziert erfolgen; die Abwicklung übernehmen die Anbieter und der Netzbetreiber (Energiewirtschaftsrecht). Dein altes Vertragsverhältnis endet erst mit dem wirksamen Wechsel oder deiner Kündigung.
Bis zum Wirksamwerden des Wechsels bist du über die Grund- oder Ersatzversorgung weiter mit Strom versorgt; ohne Strom stehst du nicht da. Verzögerungen und Fehler kannst du beim Anbieter rügen.

Was du jetzt tun solltest

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    1. Status klären

    Frage bei altem und neuem Anbieter den Stand des Wechsels und das Wechseldatum ab.

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    2. Fristen prüfen

    Kontrolliere Kündigungsbestätigung und vereinbarten Lieferbeginn.

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    3. Versorgung sichern

    Vergewissere dich, dass die Grund- oder Ersatzversorgung greift, falls der Wechsel scheitert.

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    4. Rügen und durchsetzen

    Beanstande Verzögerungen schriftlich und fordere die Umsetzung des Wechsels.

Daran erkennst du die Masche

Häufige Fragen

Stehe ich ohne Strom da, wenn der Wechsel scheitert?

Nein. Die Stromversorgung ist abgesichert: Greift kein gültiger Liefervertrag, wirst du über die Ersatz- und Grundversorgung des örtlichen Grundversorgers weiter beliefert. Du musst also nicht befürchten, ohne Strom dazustehen, während der Wechsel geklärt wird.

Wie lange darf der Anbieterwechsel dauern?

Der Lieferantenwechsel soll zügig und unbürokratisch erfolgen; die technische Abwicklung läuft über Anbieter und Netzbetreiber. Verzögert sich der Wechsel ohne Grund erheblich, kannst du das rügen und die Umsetzung verlangen. Prüfe Kündigungsbestätigung und vereinbarten Lieferbeginn.

Was tun bei doppelter Abrechnung?

Beanstande die Doppelbelieferung schriftlich bei beiden Anbietern und verlange Klärung des korrekten Lieferbeginns. Du musst Strom nur einmal bezahlen. Lege Kündigungs- und Wechselunterlagen vor, damit der maßgebliche Zeitpunkt eindeutig ist.

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Allgemeine Information zur Selbsthilfe, keine Rechtsberatung (RDG). Bei hohem Schaden oder Unsicherheit: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.