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Gefälschte Bezahlseite: Was du jetzt tun kannst

Ein angeblicher Käufer wollte über einen „sicheren Bezahldienst" zahlen, meldete ein Problem und schickte einen Link. Auf der Seite dahinter solltest du Bankdaten eingeben oder ein Konto verknüpfen. Diese Seite hilft dir, in der richtigen Reihenfolge zu handeln.

Wenn du Daten eingegeben hast: zuerst sperren lassen.

Der Sperr-Notruf ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Ein unnötiger Anruf kostet nichts, ein zu später sehr viel.

1. Was ist passiert?

Wähle das, was am ehesten zutrifft. Danach zeigen wir dir genau die Schritte, die zu deiner Lage passen.

Ist schon Geld abgebucht worden?

Das ist eine eigene Frage, denn beides kann zugleich zutreffen.

Deine Sofortmaßnahmen

  1. 1Im Zweifel wie im Ernstfall handeln: Sperr-Notruf 116 116 anrufen und Konto sperren lassen.
  2. 2Ruf danach deine Bank an. Nutze die Nummer auf der Rückseite deiner Karte, nicht eine Nummer aus der Nachricht.
  3. 3Bitte die Bank ausdrücklich, die Zahlung zurückzurufen. Das ist ein Versuch und gelingt nur, solange das Geld noch nicht weitergeleitet wurde. Garantieren kann das niemand.
  4. 4Ändere die Passwörter für E-Mail und Online-Banking von einem anderen, sicheren Gerät aus.
  5. 5Öffne die gefälschte Seite NICHT erneut und gib dort nichts weiter ein.
  6. 6Lösche den Nachrichtenverlauf nicht. Er ist dein wichtigstes Beweismittel.
  7. 7Sieh in deinem Online-Banking nach, ob eine Abbuchung erschienen ist, die du nicht veranlasst hast.

Diese Seite ist ein Werkzeug zur Selbsthilfe und keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Wir bewerten deinen Einzelfall nicht und versprechen weder eine Erstattung noch eine Aufklärung der Tat. Die genannten Paragraphen sind wörtlich mit dem amtlichen Text auf gesetze-im-internet.de abgeglichen.